Brief
Von Georg Andreas Reimer an August von Goethe (27. Juli 1825)
R. danke für A. von Goethes gütige Mittheilung und beziehe sich auf seine letzten Briefe (R. an G., 1825 Mai 6, RA 11, Mappe 1056 und 1825 Juli 5, RA 11, Mappe 1057) sowie die mündlichen Verhandlungen (vgl. G.s Tagebuchnotiz vom 3. Juli). R.s Erbietungen für den Verlag von G.s sämtlichen Werken (Ausgabe letzter Hand, "Werke" C1), würden die vortheilhaftesten Bedingungen enthalten, welche zu erlangen seien. Für seine Rechtlichkeit oder Sicherheit könne R. die sichersten Gewährsmänner stellen. R. sei auf Wunsch zu jeder Modification bereit und bitte, unter diesen Umständen [...], keinen definitiven Abschluß mit einem andern Verleger zu treffen, ohne ihn zuvor davon in Kenntniß zu setzen. - Anfrage, ob R. zwischen dem 10. und 20. August A. von Goethe und G. in Weimar antreffe und ob bis dahin mit einer Entscheidung zu rechnen sei. R. reise nach Leipzig und erbitte die Antwort an die Weidmannische Buchhandlung. Weitere Versicherungen, dass G. seine Wahl nicht bereuen und R. ein treuer und redlicher Verwalter sein werde.
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