Brief

Von Katharina Elisabeth Goethe (16. Mai 1795)

Dank für die Vollmacht zum Hausverkauf. Nur G.s Katarrh mache ihr Sorgen, sonst schwimme sie in Vergnügen über die glückliche Wendung der Dinge. Nach H. P. Schlossers Punctation sei ihr das Wohnrecht in ihrem Hause gesichert, bis sie eine Wohnung fände. Ausführlich über ihre Ansprüche und die von einem Makler angebotene Wohnung auf dem Roßmarckt im Goldenen Brunnen. Da G. sie auf den glücklichen Einfall gebracht, das Haus zu verkaufen, wolle sie ihm, wie aus dem Verkauf der Baumwiesen, vom Verkauf der Weine ebenfals mit 1000 f ein Geschenck machen. Über weitere Geldangelegenheiten in Gemeinschaft mit J. J. Starck. Von den Alten weinen werde G. noch 12 Bouteillen bekommen. Auch J. G. Blum werde von seinen kostbaren Weinen etwas beypacken und lasse sich empfehlen. Aufzählung von Gegenständen, für die sie keinen Platz im neuen Quartir finden könte und die sie verschenken werde, wenn G. sie nicht haben wolle: das berühmte Puppenspiel - unser Fammilien Portrait [...] 3 Büsten von Stein. Blum wolle die Möbel in der guten rothen Stube kaufen. Im alten Haus werde sie noch zwey Monath bleiben müßen. Anfrage, ob sie das Geld wieder durch die Firma Bansa schicken solle.

Bezüge im Wissensnetz

Hat Sprache (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Deutsch

Wurde abgesendet von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde gesendet an (1)

GZP-Knowledge-Graph

Ist Antwort auf (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde abgesendet aus (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wird angeführt von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Zeitspanne (1)

GZP-Knowledge-Graph

Kategorie (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Brief und Korrespondenz

Teil von (1)

GZP-Knowledge-Graph
Cookie-Einstellungen