Brief
Von Gottlob Friedrich Konstantin von Stein (2. Oktober 1792)
S. bedauert es, lange nichts von G. gehört zu haben, und berichtet von seinem Leben in Kochberg mit seinen Eltern und seinem Bruder Karl, der viele landwirtschaftliche Fachkenntnisse erworben habe und wahrscheinlich die hiesige Wirtschaft übernehmen werde. Mit einem alten Vetter aus Laußnitz sei ein Mißverständnis aufgeklärt worden, das beinahe zu einem Prozeß geführt habe. - Über seine Studienpläne im nächsten Winter in Jena: Er wolle bei G. Hufeland, A. J. Schnaubert, C. G. Schütz und (? L. J. D.) Succow (Suckow) hören, auch eventuell bei Schiller die Aestetic. Bitte um G.s Meinung zu diesen Plänen. Der lezte unruhige Vorfall (Auszug der Studenten nach Nohra im Juli 1792) scheine dem Ruf der Universität nicht geschadet zu haben, denn es befänden sich unter den Bewerbern eine menge vornehmer u reicher junger Leute. - Erwähnung eines Besuches von Graf K. F. M. P. von Brühl in Weimar und Jena.
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- Schnaubert, Andreas Joseph
- Stein, Gottlob Karl Wilhelm Friedrich von
- Succow, Lorenz Johann Daniel
- Hufeland, Gottlieb
- Stein, Josias von
- Friedrich Schiller
- Charlotte von Stein
- Schütz, Christian Gottfried
- Brühl, Karl Friedrich Moritz Paul Graf von
- Stein, Gottlob Friedrich Konstantin von; dessen Vetter aus Laußnitz (Lausnitz)
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