Brief
Von Christian Gottlob Voigt (15. März 1802)
Der Herzog wolle am 2. April von Weimar weggehen, glaube aber, daß der Schnee das Ausrücken der Truppen verhindern könnte (vgl. RA 4, Nr. 239). - Von K. A. Schultze habe V. eine Wahrhafte Geschichtserzählung, die, Versagung des Stadthaußsaales betreffend (für die von Kotzebue für den 5. März geplante Schillerfeier), zu lesen bekommen. Inzwischen [...] vergleicht man Schulzen, der zufällig eben den Rathstitul erhielt, mit dem - Fürst Piccolomini!. - Details zu den die Stadt Weimar betreffenden Bau- und Umquartierungsplänen des Herzogs mit Erwähnung von C. G. Voigt (d. J.) und G. C. Steffany. Die Oberroßl. Quittungen habe V. noch nicht holen lassen können (vgl. RA 4, Nr. 140). - Da C. A. Thon zunächst seinen Vater in Ostheim aufsuche, liege seine Antwort auf die Berufung nach Weimar noch nicht vor.
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