Brief
Von Justus Ludwig Blöcker (10. Januar 1796)
Auf B.s mündliche Bitte um einen Freitisch habe G. einen Bericht über seine Lebensumstände gefordert. B. schildert die Dürftigkeit, in der sein Vater als Dorfkantor im Hannöverischen lebt. 1793 bis 1795 habe B. in Erfurt Theologie studiert und dort durch K. T. von Dalberg einen Freitisch erhalten. Der Ruf vieler berühmter Lehrer und der Wohlfeilheit der Lebensmittel in Jena habe B. nach hier gezogen, wo er seit einem dreiviertel Jahr kümmerlich lebe, aber freien Zutritt zu den Kollegien habe. B. bittet G., sich beim Herzog von Sachsen-Weimar oder bei A. F. K. von Ziegesar für ihn zu verwenden.
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