Brief
Von Karl Gustav Carus (30. Juli 1820)
G. erhalte, seinem Wunsche nach, ein, freilich nur höchst unvollkommenes Fragment der Königsbrücker Lindenwurzeln, nebst einigen von den Wurzelfasern durchdrungenen Knochen; an diesem Fragment seien unter anderem die feinen haarförmigen Verästelungen verloren gegangen (vgl. G. "Tag- und Jahreshefte" 1820, WA I 36, 155, und K. G. Schmalz "Merkwürdige Ernährung und Verzweigung einiger Lindenwurzeln", in: "Zeitschrift für Natur- und Heilkunde" 1822); erwähnt: ein Totengräber. - Dank für die Übersendung des 2. Heftes "Zur Naturwissenschaft überhaupt, besonders zur Morphologie". Für die darin ausgesprochenen Ansichten über vergleichende Anatomie ("Erster Entwurf einer allgemeinen Einleitung in die vergleichende Anatomie") müßten sich alle Naturforscher G. verbunden fühlen. C. fühle sich dadurch sowie durch L. H. von Bojanus' und L. Okens Arbeiten veranlaßt, die Wirbelbildung in ihrer Beziehung auf das Nervensystem wieder zum ausführlichen Studium vorzunehmen.
Bezüge im Wissensnetz
Erwähnt (3)
GZP-Knowledge-GraphHat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch
Wurde abgesendet von (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde gesendet an (1)
GZP-Knowledge-GraphIst Antwort auf (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde abgesendet aus (1)
GZP-Knowledge-GraphWird angeführt von (1)
GZP-Knowledge-GraphHat Zeitspanne (1)
GZP-Knowledge-GraphKategorie (1)
GZP-Knowledge-Graph- Brief und Korrespondenz