Brief
Von Christian Gottlob Voigt (19. November 1798)
Bitte, die beiliegenden 100 Quittungen zu unterschreiben. - Beim Ilmenauer Bergbau komme es nach des Herzogs Meinung nur darauf an, durch geschickte Vorstellung neues Zutrauen des Publicums hervorzubringen. V. habe versprochen, mit G. darüber zu beraten. - Zum Schloßbau: J. H. Meyer habe V. mitgeteilt, was G. ihm wegen des großen Spiegels und seiner bildhauerischen Rahmen Verzierung eröffnet habe. Es ist wohl gut, damit vor der Hand inne zu halten (vgl. RA 2, Nr. 1595). - Über Unstimmigkeiten zwischen J. C. F. Spilcker und G. E. Heermann sowie über C. A. Vulpius' Bitte um eine Gehaltszulage. Sobald Vulpius' und E. A. Schmidts Memorial vorliegen, wollen wir überlegen, was weiter zu thun ist. - Rom und seine Republik ist itzt der ZankApfel zwischen Frankreich und Oesterreich, der Krieg oder Frieden entscheiden muß. - K. H. Schall habe in dem Schauspiel "Der Jude" (von R. Cumberland, übersetzt von J. F. H. Brockmann) große Ehre eingelegt.
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