Brief
Von Johann Friedrich Cotta (10. Mai 1811)
Dank für G.s Gastfreundschaft in Weimar (am 2. Mai) und seinen Brief. - Über mühevolle Buchhändlergeschäfte, bedingt durch Absatzrückgang, Verkehrshindernisse und Zensurauflagen. - Übersendung von Verlagsprodukten von der Leipziger Messe durch F. J. Bertuchs RetourGefährth: J. von Müllers "Sämtliche Werke" (Ruppert 3261), des Prinzen Eugen von Savoyen "Sammlung der hinterlassenen politischen Schriften" (Ruppert 3319), J. P. Hebels "Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes" (? Ruppert 395), J. A. Kannes "Pantheum der ältesten Naturphilosophie" (Ruppert 3081) und K. Pichlers "Eduard und Malwina". - Für "Philipp Hackert" habe C. 400 Taler gutgeschrieben und einen Brif an Hackerts Erben, die keinen Anspruch hätten (vgl. aber G. an C. F. Behrendt, 1811 September 21, WA IV 22, Nr. 6193), beigelegt. - 800 Taler seien mit C. G. Frege verrechnet worden (vgl. RA 6, Nr. 103); für G. stehe bei diesem weiter ein steter Credit bereit. - Gute Wünsche für G.s Reise nach Karlsbad.
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