Brief
Von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (14. April 1788)
T. habe auf Briefe von G. gehofft und erwarte vor allem G.s Meinung zu seinem Entschluß, in Neapel zu bleiben. Er habe für zweytausend Zechinen bestelte Arbeit, und gute Aussichten, so daß er keinen besseren ord für sich wisse. Von Neapel aus könne er auch noch Vieles in der Kunst abhandeln. Auch wolle er J. H. Meyer nachkommen lassen, um einen Klugen menschen um sich zu habe. - Leider habe der Bediente von (G. A. oder J. P.) Hackert das Verzeichnis der Bücher abzuschicken vergessen; es folge demnächst. Kniep werde die Sturmskizzen sogleich senden.
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