Brief

Von Karl Ludwig von Knebel (18. Januar 1798)

K. dankt für G.s Briefe und meldet, daß er das Paket durch P. W. Merkel erhalten und das darinn enthaltene ausgeteilt habe: G. W. F. Panzer danke für das überschickte Buch; J. K. S. von Holzschuher habe seinen Herodot erhalten. Er wolle den Auftrag wegen des Kupferstiches No 37. übernehmen (vgl. RA 2, Nr. 1215) und Frau von Schückher für G. die Würste u. Lebkuchen besorgen. - In Ansbach sei K. von K. F. von Schuckmann eine Aussicht eröffnet worden, die Anehmlichkeit u. Vortheil haben könnte. Im Hause des Fürsten von Hardenberg habe er mehrmalen Zeichen distinguirter Achtung empfangen. - Seine Properz-Übersetzung (vgl. Ruppert 1428) werde K. selbst nochmals durchsehen, wünsche aber, daß Böttiger ihm einiges bezeichne. Das Kupfer dazu wolle H. Guttenberg Mitte März liefern. - Am nächsten Dienstag hoffe K. in Ilmenau zu sein. - Von den Mineralien vom Gotthardsberge wolle er etwas erwerben, da das Steinreich für ihn künftig wichtiger werde. - Ueber die seltne Erscheinung der Elephanten [...] freut man sich allenthalben. - Zustimmung zu G.s Wendung von der Muse des Gesangs wieder zur Muse der Naturgeschichte und zu dessen Gedanken über Papierweißheit und den Unterschied zwischen Sophistick u. Wahrheitsliebe.

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