Brief
Von Johann Heinrich Meyer (20. Mai 1814)
Gemäß G.s Auftrag habe M. damit begonnen, die Gemälde und Zeichnungen in den an der Zeichenschule liegenden Zimmern zu inventarisieren und wolle demnächst gleiches mit denen im Palais tun. Ferner sehe er mit G. Keil die chronologischen Tabellen auf Zusätze durch. - K. Lieber male an den einzeln stehenden Bäumen für die Dekoration zur Fortsetzung von (G.s und F. W. Riemers) "Was wir bringen". Freude über das Voranschreiten von G.s Werk. - M. habe gestern G.s Empfehlung an Erbprinzessin Maria Pawlowna ausgerichtet, aber noch keine Gelegenheit gefunden, das ihm mündlich Aufgetragene mit ihr zu besprechen. - Das vorstehende Blatt sei gerade beendet gewesen, als J. C. Sachse G.s gestrigen Brief überbracht habe. Falls M. heute oder morgen nicht zur Erbprinzessin gerufen werden sollte, werde er einen anderen Weg finden, G.s Auftrag zu erfüllen; erwähnt: K. von Knebel, F. H. von Einsiedel sowie L. Martin. - Sobald A. Genast zu G. reise, werde M. diesen begleiten. - Den Entenmann (vgl. RA 6, Nr. 988) wolle M. freundlich empfangen und bei sich aufstellen.
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