Brief

Von Friedrich Heinrich Jacobi (31. August 1793)

Dank für G.s Brief. Seit dem 28. August weile die Familie J. G. Schlossers in Pempelfort; ebenso sein Bruder J. G. Jacobi. Sorge um seinen Sohn Max, der ein unsinniges Reiseproject [...] ausgesonnen habe, wie G. aus einliegendem Blatte ersehen werde. Max sei wohl nicht recht fleißig oder habe phantastische Freunde. G. möge sich nach ihm etwas genau umsehen. - Karoline von Clermont, die Schwester der von Herder und dessen Frau gelobten Friederike von Clermont, sei die Braut seines Sohnes Georg. - Anteilnahme am Tode von K. P. Moritz. - Mit C. W. von Dohm und Dohminn ist es ein Freude von dir zu reden. - J. erinnert an die Ernennungsurkunde zum weimarischen Regierungsrat für seinen Sohn Georg und an den 2. Gesang des "Reineke Fuchs"

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