Brief
An Johann Peter Eckermann (15. Juli 1829)
An J. P. Eckermann.
Setzen Sie, mein guter Doctor, Ihre Lust- und Lustwanderungen so lange fort, bis Sie die guten Wirkungen derselben leiblich und geistig empfinden.
Den verlangten Brief wüßte jetzt nicht mitzutheilen, würde aber überhaupt nicht rathen von irgend etwas Besonderem auszugehen; fassen Sie den eigentlichen Begriff recht klar, lassen Sie aber als Hauptinhalt Freude und Dankbarkeit der Meinigen für die Königliche Gabe entschieden hervortreten.
Womit alles Gute wünschend
das Fernere hoffendG.
Weimar den 15. Juli 1829.
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