Brief
Von Friedrich von Schiller (3. August 1804)
Über seinen harten Anfall und eine plözliche große Nervenschwächung, von der er sich kaum erholen könne. - Freude über den Fortschritt der "Götz"-Bearbeitung und auf die zu erwartende Aufführung. - Graf von Geßler sei noch acht Tage in Jena. Vielleicht komme G. herüber. - Trotz einiger Bedenken empfehle S. die Rezension T. H. A. Bodes über Kotzebues "Erinnerungen an Paris im Jahre 1804" für die JALZ (vgl. J. F. Reichhardt, in: JALZ 1804, Nr. 243f., sowie RA 4, Nr. 1634 und RA 4, Nr. 1644. - Übersendung einiger Liedkompositionen für den "Tell" (von B. A. Weber). G. möge sie von F. S. Destouches spielen lassen. - Empfehlungen, besonders an C. von Stein.
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