Brief
An Sylvie von Ziegesar (19. Oktober 1808)
Meiner lieben Freundinn zeige ich an daß ich in Jena angelangt bin und zu wissen wünschte was die theure Mutter und das gute Töchterchen für einen Tag hat; ich hoffe einen schönen. Ist dem Freund erlaubt beykommenden Fasan Morgen Mittag mit Ihnen zu verzehren; so stellt er sich zur rechten Zeit ein. Schickt man ihn nach dem Kaffee nicht fort; so ist er eingerichtet zu bleiben Morgen Übermorgen und so weiter. Sagen Sie mir ein freundlich Wort! Ist der Papa in Altenburg? Hätten Sie hier einen Auftrag? Mährchen von guter Art bring ich mit. Und sonst noch einiges. In Hoffnung! Adieu.
d. 19. Octbr. 1808.
G.
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