Brief
Von Julius Bernhard Engelmann (24. Juni 1810)
Im Auftrage F. Pforrs und des Vormundes, des Bankiers J. G. Sarasin, übersende E. dessen Zeichnungen zu G.s "Götz". Bedauern, daß sich in Pforrs Convenienzbrief nicht der höchst liebenswürdige, reine und geniale Mensch ausspreche, der G.s Aufmerksamkeit verdiene. Pforr befinde sich auf dem Wege nach Rom, wo er sich von seiner enthusiastischen Liebe zum Mittelalter [...] zum reinern Ideal des Schönen erheben möge. - E. hoffe, daß G. die "Sammlung einiger in dem Frankfurter Museum vorgetragenen Arbeiten" (Ruppert 461) sowie das dabey befindliche Diplom erhalten habe (vgl. RA 5, Nr. 1479).
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