Brief

Von Christian Gottlob Voigt (17. Juli 1795)

Durch Graf K. C. A. von Kospoth habe V. Gelegenheit, G. sein treues Andenken zu versichern. - Mit seinem Freiberger Aufenthalt sei er sehr zufrieden. - Bericht über V.s Dresdener Eindrücke und Geschäfte, unter anderem über das Aufsehen, das die Verunglükung des Paladins von Ungarn und der Tod Ludwigs XVII. gemacht hätten, über seinen fast ganz geschältsmäßig gehaltenen Umgang und über seine Korrespondenz mit Herzog Karl August. Das Wichtigste, was er diesem habe melden können, seien eine Reise des Churfürsten von Sachsen nach Thüringen, und der Vorschlag einer zu einem Residenten tauglichen Person. Erwähnung W. G. Beckers, J. F. von Racknitz', der Gräfin W. von Kospoth, C. Garves, der in Breslau nicht umsonst zu leben scheine, C. G. von Gutschmids, dessen Rükkehr vom Lande V. abwarten müsse, und anderer.

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