Brief

Von Johann Gottfried Eichhorn (12. Mai 1819)

E. freue sich für seinen Freund G. H. Noehden, daß G. ihn für den ihm in Weimar anvertrauten Posten (als Erzieher der Prinzessinnen Maria und Augusta) geeignet finde. Noehden werde nach seiner Rückkehr aus Italien zweifellos alle Kräfte zur Erfüllung der in ihn gesetzten Erwartungen anstrengen; erwähnt: G.s Festgedichte (zum Maskenzug anläßlich der Anwesenheit der Zarinmutter Maria Fjodorowna von Rußland in Weimar am 18. Dezember 1818). - Bedauern, daß E.s begleitende Zeilen zu U. Kopps Anzeige von J. von Hammers und G.s "Die Inschrift von Heilsberg" (vgl. Ruppert 1843) sein letzter Brief an den nunmehr verstorbenen C. G. von Voigt (RA 8, Nr. 732) gewesen sei, und Dank für G.s Aufnahme der Blätter ungeachtet ihres herben Inhalts sowie für G.s weiteres Interesse an diesem Gegenstand. - Übersendung seines soeben im Druck fertiggestellten Werkes "Die hebräischen Propheten" (Ruppert 2616).

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