Tagebucheintrag
Reisetagebuch Harz 1784, 10. August 1784
Von der Konigshütte nach der Scharzfelser Höhle. Man kan die Gr. Wacke unter dem Kalch bemercken. NB. diese Kalchfelsenob sie gleich aus übereinander liegenden Bäncken bestehen, Habendas Ansehn eines ganzen Gebürges und die Gängklüffte die durchstreichen sind sichtbarer als die Flözklüffte. das ScharzfelserSchloß steht auf diesem Gestein. Nach Osterode zu in der Gegend von war ein Gypsbruch zu sehn der sehr schöne Formen hatte. Der Gyps geht an der linken Seite der Teufelsbäder immer fort bis Osterode wo er auf der Landseite sehr hoheFelsen macht was für Flözlagen zwischen ihm und der Gr. W. liegen wage ich nicht zu entscheiden. An dem Plaze wo dieTeufels bäder sind geht eine Haupt verändrung vor. |: Ich wünschte daß iemand das Verhältniß des Kalchsteins von demoben gesprochen, des Gypses und der Gr. Wacke wohl untersuchte.S. vielleicht Voigtens Gutachten :|
Von Osterode herauf war mir merckwürdich der erste Hügel deraus Geschiebe von Quarz Hornstein, Jaspis in einem gelblichen Leimen bestehet.
Dann ersteint aufeinmal eine grünlich rothliche Gesteinart dieich Jaspis nennen will sehr brüchig, eine Abändrung desselbenGesteins wie Hornstein anzusehen folgte und diese verandertesich wieder.
Graue W. darauf. Ein Steinbruch an dem keine Lagen zu erkennensind. Dann wieder eine thonige Gestein art die sich so zusagen in’s unendliche theilt. Dann wieder Gr. W. dann der GrüneThonige Stein mit Kalckspat Punkten. Dann wieder Gr. W.die biß Klausthal hinauf dauert. nach dem Wildemann auf dem Zuge. am Fuse des Badstuben Berges eine Fels Partie hintereinem Hause die Kr. zeichnete dar nach ist das Model zu fertigen.
Bezüge im Wissensnetz
Erwähnt (5)
GZP-Knowledge-GraphTeil von (2)
Weitere QuellenHat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch