Brief
Von Katharina Elisabeth Goethe (7. Januar 1794)
Sie wünsche inbrünstig, Haus, Bibliothek, Weine usw. loß zu werden. Den Erlös sollten G. und J. G. Schlosser zu gleichen Teilen erhalten. Darstellung und Begründung der Bedingungen, Beschreibung der Weine und deren Verkaufsmöglichkeit. - Ablehnung von G.s Angebot, sie in Weimar aufzunehmen, und Dank für seine Liebe und Sorgfalt. Noch habe sie guten Muth. Über den Feldzug und seine Folgen: In der Stadt wimelts von Blesirten; auch werde sie wieder Einquartierungen erhalten, - Ihr Leibmedicus Dr. J. A. Behrens lasse anfragen, ob im Fall der Noth es erlaubt seye, Frau und Kinder nach Weimar zu spediren. J. G. P. Goetz möge ihr die Modejournale und den "Merkur" senden und mitteilen, ob er ihr kleines Neujahrs Geschenk erhalten habe. Dank für das von J. I. Gerning überschickte herrliche presendt. Empfehlungen von Baron von Kinckel, Frau M. E. Schmerber und deren Tochter.
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