Brief
Von Johann Heinrich Gottlob Urlau an August Vulpius (22. Juni 1814)
U. sende den Grundriß des Grabmals im Kleinromstedter Hügel für A. Vulpius' PrivatActe sowie eine Oberkinlade mit vollen Zähnen, die Vulpius über A. von Goethe an G. weiterleiten möge. Die übrigen im Grabmal aufgefundenen Gerippe seien unvollständig. Daher habe U. diese nicht an G. geschickt, sondern bey einem Arbeiter zu Kleinromstedt ad depositum gelegt. Bitte um Instruktionen, wie damit zu verfahren sei. - U. habe gestern und vorgestern bis gegen 11 Uhr vergeblich mit dem Frühstück auf G. und Vulpius gewartet. Vulpius möge U. rechtzeitig wenige Nachricht geben, falls er an einem anderen Tag mit G. kommen wolle.
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