Brief

Von Adam Weise (2. Mai 1819)

W. dankt für die vielen Beweise der Huld und Gnade, die G. ihm in Weimar erzeigt habe, besonders für die Vermittlung seiner Kenntnisse und Erfahrungen in der Kunstgeschichte (vgl. G.s Tagebuchnotizen vom 8. bis 15. April). Er beklagt sein Fremdsein in Halle, wo gänzlicher Mangel an Kunstsinn herrsche, und hofft auf eine Anstellung in seinem Vaterland Sachsen-Weimar. Die Aussicht nach Jena zu kommen, sei durch des Großherzogs Verlangen, W. möge eine seiner Arbeiten einsenden, erneut belebt worden. Der Stoff zu dem von W. ausgewählten, noch unvollendeten Gemälde sei Klopstocks "Messias" entliehen und stelle den flehenden Abbadonna dar. - W. habe einen grossen Theil seiner altdeutschen Kupferstiche, gegen Blätter nach Italiänern, vertauscht und könne deshalb nur drei Dürer aus der kleinen Passion beilegen; Versprechen, die (in K. A. Hohwiesners Kunstnachlaß; vgl. C. Prestel "Catalogue raisonné de la ... collection d'estampes ... de feu de Mr. Clemence Aloys Hohwiesner" und G.s Tagebuchnotiz vom 10. April) fehlenden Nummern zu ergänzen. Der Verfertiger der grossen Allegorie sei (H. oder K.) Guttenberg.

Bezüge im Wissensnetz

Antworten darauf (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Sprache (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Deutsch

Wurde abgesendet von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde gesendet an (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde abgesendet aus (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wird angeführt von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Zeitspanne (1)

GZP-Knowledge-Graph

Kategorie (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Brief und Korrespondenz

Teil von (1)

GZP-Knowledge-Graph
Cookie-Einstellungen