Brief

Von Johanna Katharina Sibylla Schlosser (28. Oktober 1801)

S. empfiehlt ihren Sohn Eduard, der in Jena Medizin studiert, G.s väterlicher Fürsorge, denn auch S. habe die Kinder der Seeligen Cornelia (Schlosser) ganz zu den ihrigen gemacht. Sie danke G. für die freundliche aufname ihres jüngeren Neffen Christian F. Schlosser. - S. berichtet von ihrer Familie und daß sie jetzt mit ihrer Tochter Henriette bei L. M. A. und G. H. L. Nicolovius, den G. kennenlernen müßte, in Eutin lebe. Sie bedauert, daß sie das Zusammentreffen mit G. in Göttingen versäumt habe; in der Erinnerung an die alten Zeiten erscheine ihr immer der schlanke jugendliche Goethe. Bitte um ein Wort, wenn G. Eduard gesehen habe.

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