Brief
Von Johann Gottlieb Friedrich von Schmidt (29. März 1816)
Ein angeblich in der Nähe von Mannheim in einem Grab gefundenes Basrelief, das in die Hände des Kammerdieners des Herzogs Paul von Mecklenburg-Schwerin (J. F. Meyer) gelangt sei, habe S. durch seine liebliche Komposition überrascht und veranlaßt, einen Abguß davon zu veranstalten. Er übersende diesen, um das Kunstwerk G. zur Kenntnis zu bringen und um G.s Urteil über dessen Wert und Zugehörigkeit zur Antike zu erfahren. - Über einige Abweichungen des Abgusses vom Original; so sei das Haar, womit die versuchende Voluptas, oder Omphale oder Jole den Busen verhüllt, [...] auf demselben etwas besser ausgedrückt.
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