Brief
Von Johann Heinrich Meyer (4.? April 1798)
Den Preis für seine Kopie von Raffaels "Madonna della Sedia" stelle M. den Käufern frei. - M. wolle seine Besprechungen mit Schiller in Jena auf zwei bis drei Tage beschränken, um keinen Zeitverlust bei der Auswertung der Ergebnisse seiner Italienreise eintreten zu lassen. Der Aufsatz "Niobe mit ihren Kindern" ("Propyläen" II 1) sei beendet, nun fehle nur noch die Abhandlung über Raffael ("Raffaels Werke, besonders im Vatikan", in: "Propyläen" I 1, 2, III 2). In Weimar sei ein geschnittener Stein von Erophilus, der den Tiberius darstelle, angeboten worden, ein bewundernswerthes Kunststück.
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