Brief

An Johann Daniel Salzmann (Oktober? 1773)

Sie haben lange nichts von mir selbst, wohl aber gewiß von Lenz, und einigen Fremden allerley von mir gehört. Ich treibe immer das Getreibe; die Plaut. Comödien fangen an sich heraus zu machen. Lenz soll mir doch schreiben. Ich habe was für ihn aufm Herzen. Wenn Sie das Exemplar Berlichingen noch haben, so schicken Sies nach Sessenheim unter Aufschrift an Msll ...., ohne Vornahmen. Die arme Friderike wird einigermaßen sich getröstet finden, wenn der Untreue vergiftet wird. Sollte das Exemplar fort seyn, so besorgen Sie wohl ein anders. Ich möchte wohl wieder einmal hören wie's Ihnen geht, was das Camin macht u. s. w. Meine Schwester heurathet nach Carlsruh. G.

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