Brief

Von Katharina Elisabeth Goethe (9. März 1804)

Sie übersendet Theaterzettel von Januar und Februar. Der Abgang von J. K. Demmer (nach Wien) sei für die Frankfurter Bühne ein großer verlust. Der Bassist J. Fischer aus Kassel, (? K.) Keilholz und Reinhard aus Prag seien neu engagiert; die Wirkung sei erst abzuwarten. - Dank für die überschickten Journahle und Mercure und für J. J. L. Geists Briefgen. - Das beiliegende Geistes product F. W. Tesches ("Die drei Billetts") lege sie nur ungern zur Beurteilung bei, denn sie wisse, wieviel Arbeit G. zu bewältigen habe. - Aber was treibt Ihr denn [...] mit der Frau von Staël! Der ist ja Weimar das Paradiß L. F. A. von Barckhaus (? F. oder F. L. H.) von Wiesenhütten und A. S. E. von Schwartzkopf erzählten Wunderdinge - wie vergnügt die Damme dort ist. - Erwähnung eines vergnügten Abends (7. März) bei Schwartzkopfs, an dem G.s "Tasso" gelesen worden sei. Die Rollen seien von J. J. Willemer, J. und A. S. E. von Schwartzkopf, (E. F. A. oder K. F. L.) von Holzhausen und ihr übernommen worden.

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