Brief

Von Johann Heinrich (d. J.) Voss (8. Juli 1805)

Von G.s glücklicher Ankunft in Lauchstädt durch August informiert, wolle V. dessen Brief an G. ein paar Worte hinzufügen. V. sei G. sein ganzes Glück schuldig, sein Selbstvertraun und ununterbrochenes redliches Vorwärtsstreben. V. wolle durch seine pädagogische Fürsorge für August G. danken; er besucht mich täglich, wir lesen, wir sprechen zusammen, ich suche ihm seine Arbeiten lieb zu machen [...]. - Über V.' Pläne: In den letzten sechs Wochen habe er Beaumont und Fletchers Seereise übersezt. Zu weiteren diesbezüglichen Vorhaben. Außerdem beabsichtige er Übersetzungen einiger Dramen von Aischylos (vgl. RA 5, Nr. 1458) und Sophokles, die sein Vater gebilligt habe. Damit wolle er Geld für seine griechische Bibliothek verdienen. In Stunden [...], wo ich ganz ungestimmt bin fürs Arbeiten, will ich altdeutsche Sachen lesen. Sein Vater habe ihm einen Opitz und anderes gegeben. - V. schmerze die Trennung von seinen Eltern, die am 9. Juli nach Heidelberg abreisen wollten. - Mit Riemer sei V. täglich zusammen. Empfehlung an C. Vulpius.

Bezüge im Wissensnetz

Hat Sprache (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Deutsch

Wurde abgesendet von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde gesendet an (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde abgesendet aus (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wird angeführt von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Zeitspanne (1)

GZP-Knowledge-Graph

Kategorie (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Brief und Korrespondenz

Teil von (1)

GZP-Knowledge-Graph
Cookie-Einstellungen