Brief

Von Friedrich Bury (1. Oktober 1808)

B. übermittelt den Dank der Kurprinzessin Auguste von Hessen-Kassel für G.s Gedicht ("Einer hohen Reisenden") und Porträt (von B. in Karlsbad im Juli und August geschaffen). Um die Verziehrungen mit den Landschäfftgen um das Gedicht zu zeichnen, habe B. nach Teplitz und Dresden reisen müssen. Über die Art und Weise, wie die Fürstin das Gedicht aufgenommen habe: [...] sie hält es verschlossen, ja selbst für ihrer Schwester (Wilhelmine von Oranien). - Von seinem Besuch bei F. A. Woff und dessen Tochter Wilhelmine; von Fichtes Augenkrankheit; erwähnt: Hirt und Zeler, der die Prinzessin Karoline von Hessen-Kassel Unterricht im Generalbaß erteile. Froriep, der nun in Weimar sei, werde mehr erzählen können. - Innigen Dank für den gemeinsamen Aufenthalt in Karlsbad und Grüße an den unvergeßlichen H. Riemer.

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