Brief
Von Friedrich Schiller (18. September 1795)
Rücksendung von G.s "Märchen" (1. Hälfte) mit Bitte um Rückgabe in acht Tagen. Dank für die tröstlichen Nachrichten über die Aufnahme der "Horen" beim Publikum und Bitte um die diesbezüglichen Exemplare des "Berlinischen Archivs der Zeit" und der "Neuen Deutschen Monatsschrift" (vgl. RA 1, Nr. 1421), S. hofft, daß die letzten Stücke wieder Glück bringen sollen; denn sie enthielten gerade von demjenigen, was man an den vorhergehenden vermißte, viel, nehmlich Poesie und Erzählung. Über J. J. Engels Aufsatz "Herr Lorenz Stark" für die "Horen". G. möge Herder veranlassen, kleine Sachen wie Epigramme im Geschmack der Anthologie für das 11. Stück der "Horen" zur Verfügung zu stellen. - W. von Humboldt schreibe aus Berlin, daß man von den 3 letztherausgekommenen Horenstücken sehr gut spreche.
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