Brief
An Michael Franz Graf von Althann (23. Januar 1811)
Die Empfindungen, welche Ew. Excellenz huldvolles höchst erfreuliches G mit Einweisungszeichen in linker Spalte erg. Schreiben bey mir erregt, auch nur einiger maßen auszudrücken, finde ich mich nicht im Stande. Es sey mir erlaubt nur soviel Nnur soviel sey mir erlaubt zu er wiedern in Erwiederung desselben zu äußern G mit Bleistift korr. und mit Einweisungszeichen in linker Spalte erg.. Als bey der Anwesenheit unserer allverehrten u all geliebten Monarchinn in Carlsbad mir die Veranlassung ward, im Namen eines ganzen Volks Allerhöchst Dieselbe anzureden; so G mit Bleistift gestr. erschien mir dieses als das größte Glück, indem ich zugleich meinen eigenen Gesinnungen Ausdruck u Sprache geben konnte durfte. Wenn nun diese schwachen Zeugnisse der wahrsten Gefühle gnädigst bemerkt u huldvoll aufgenommen worden; so war schon dieses dieses schon G mit Bleistift eine Belohnung, deren Eindruck durch das ganze Leben dauern muß. Erfahre ich nun aber gegenwärtig, daß jene hochver ehrte, ja angebethete Fürstinn sich unter den mannigfaltigsten u bedeu tendsten Umgebungen sich jener der Tage für so vViele glücklichen Tage und auch meiner erinnert, u mich dessen durch Ew. Excellenz höchst verehrliche Worte sowohl als durch ein kostbares Geschenk ver sichern will; so übertrifft dieß alles meine Erwartungen, und die kühnsten Hoffnungen. was ich nur jemals erwar ten, was ich nur immer hoffen durfte. G mit Bleistift mit Einweisungszeichen in linker Spalte erg. Diese herrliche Gabe glänzt leuchtet G mit Bleistift unter allem was ich irgend besitze, am schönsten hervor, u fügt zu der erhöht jene G mit Bleistift mit Einweisungszeichen in linker Spalte erg. Freude, welche schon die Einsicht in so hohe Eigenschaften gewährt, noch den Glanz hinzu als huldreiches Merkzeichen G mit Bleistift mit Einweisungszeichen in linker Spalte erg., daß die damit so reichlich bBegabte auch derer gedenken mag, welche nicht aufhören können, sich ihrer Vollkommenheiten zu erinnern Ew. Excellenz haben gewiß die Gnade meinen dankbaren Empfindungen die schicklichen Worte zu leihen; wo rum ich, mit so größremr Vertrauen Zuversicht G mit Bleistift bitte, als die Offenheit u das Zutrauen, womit Ew. Excellenz mich in Carlsbad beehrt, mir un vergeßlich bleibt; u zu neben G mit Bleistift der Ehr fuhr furcht, welche mir Ihre hohe Würde gebiethet, noch der Neigung u Anhänglichkeit, Raum läßt, die wir sonst nur für unseres Gleichen zu widmen, empfinden, gewohnt sind. vollkommen Raum läßt. G mit Bleistift
Durchlaucht der Herzog, mein gnädigster Herr, war höchst erfreut über das an ihn gerichtete Andenken, u erwiedert es mit aufrichtiger Herzlichkeit; wie ich denn nicht übertreibe, wenn ich Ew. Excellenz versichre, daß die Unterhaltung über dasjenige, was diesem würdigen Fürsten in Teplitz erfreuliches begegnet, die angenehmsten u heitersten Augen blicke eines täglichen Gesprächs macht. Mein höchster Wunsch wäre, der Allverehrten Monarchinn mich ir gendwo zu Füßen zu legen, und mich persönlich von dem Wohlbefinden einers von so vielen Tausenden erbe thenen erflehten Lebens zu überzeugen; zugleich auch Ew. Excellenz zu widerhohlen diejenige Dankbarkeit zu widerhohlen welche mich unausgesetzt beschäftigt.
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