Brief
Von Christian Gottfried Körner (20. Februar 1793)
K. drückt seinen wärmsten Dank für den wohlthätigen Eindruck, den G.s Brief auf ihn gemacht habe, aus. G.s Theilnehmung sei die eines Mannes, auf den die Worte passen: Seine Seel' ist stille [...]. - Inzwischen sei K. sicher, daß der gegen ihn bestehende Verdacht [...] mehr als eine bloße Privatmeynung sei. Obwohl er die Besorgnis der Regierung in den Zeitumständen begreife, glaube er, daß es oft rathsamer wäre am rechten Orte ein gewisses Zutrauen zu zeigen K. wolle abwarten, bis die Regierung auf eine öffentliche Art durch Tatsachen ihren Verdacht zu erkennen gebe. Danach wolle er auf eine strenge Untersuchung dringen, seinen Abschied nehmen und nach Weimar kommen, um die weiteren Schritte mit G. zu beraten. - Über Zahlungen im Auftrage von F. W. Facius. A. Zingg sei mit Facius' Leistungen sehr zufrieden.
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