Brief

Von Johann Isaak Gerning (20. Juni 1798)

Gerning wolle kommenden Winter seine italienischen Erlebnisse persönlich berichten und auch einen Neaplischen Plan [...] für Weimar darlegen (vgl. RA 2, Nr. 1337). - Freude über ein Zusammentreffen mit P. C. Weyland. Daß Weyland in Rastatt sei, zeuge von der Weisheit des Weimarischen Cabinetts. Dank für "Hermann und Dorothea". Die Stuttgarter Musenfreunde, besonders J. H. Dannecker und sein Sapphochen grüßen, ebenso alle Freunde in Rom und Neapel. Von C. H. Kniep habe Gerning einige schöne Arbeiten. Erwähnung des kursächsischen Architekten Roos, der ehestens aus Rom zurückkommen werde. - Anfang Juli werde Gerning nach Frankfurt am Main reisen und hoffe dort auf Nachricht von G. - Mit seiner persönlichen und dienstlichen Situation sei Gerning zufrieden.

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