Brief

Von Karl August Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach (28. Juli 1815)

Glückwunsch zur Verleihung des Kommandeurkreuzes des Leopoldsordens (vgl. RA 6, Nr. 1621). - S., der drei Wochen lang an einen aufgebrochnen Fuße gelegen habe, werde übermorgen zu seiner Frau nach Wilhelmsthal und dann nach Baden (B.-Baden) zur Kur reisen; erwähnt: die Familie seiner Schwägerin, der Markgräfin Amalie Friederike von Baden. Etwa Anfang September werde S. nach Mainz kommen und Erzherzog Karl von Österreich aufwarten. - Empfehlungen an die Bibrichischen Herrschaften (Herzog Friedrich August von Nassau und Familie) sowie an Prinzessin Katharina Pawlowna von Oldenburg. - Wenn G. etwas pedantisch Geschmackloses und doch mit Talent Verfaßtes lesen wolle, so möge er sich F. A. Krummachers "Johannes" geben lassen. - Der Dekorationsmaler (F. Beuther) sei sehr geschickt.

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