Brief

Von Friedrich Schiller (12. Juni 1795)

Bedauern über G.s erneute Krankheit. S. sei in seiner Arbeit von Metaphysik zu Gedichten übergangen. Dieser Uebergang von einem Geschäft zum andern sei ihm von jeher ein harter Stand gewesen. Jedoch habe er sich eine Brücke gebaut, indem seine Epistel "Poesie des Lebens" an diejenige Materie grenze, die er eben verlassen habe. - Für die Zukunft der "Horen" sei ihm ein klein wenig bang, wenn er an den kleinen Vorrath denke. Neugierde auf den versprochenen Brief und Bitte um die Fortsetzung der Unterhaltungen für das 7te Stück. - Dank für die erste Hälfte des 5. Buches von "Wilhelm Meisters Lehrjahren". - Jean Pauls "Hesperus", den G. neulich geschickt habe, sei ein prächtiger Patron und gefalle S. besser als T. G. von Hippels "Lebensläufe nach aufsteigender Linie" (Berlin 1778-81).

Bezüge im Wissensnetz

Antworten darauf (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Sprache (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Deutsch

Wurde abgesendet von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde gesendet an (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde abgesendet aus (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wird angeführt von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Kategorie (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Brief und Korrespondenz

Teil von (1)

GZP-Knowledge-Graph
Cookie-Einstellungen