Brief
Von Karl Ludwig von Knebel (11. März 1822)
Bedauern über G.s Unwohlsein; dabei erwähnt: K.s Familie. K. befinde sich selbst in abwechselnder Disposition. - K. möchte G. zur Fortsetzung seiner glücklichen Gedanken über Lukrez ermuntern. Schilderung des Lukrez als Reformator, dessen Lehre so gefährlich nicht sei, wie man glaubt. Die Stellen von der gänzlichen Auflösung des Menschen nach dem Tode habe Voltaire für die Treflichsten in Lukrez' "De rerum natura" gehalten. - T. Seebeck wünsche, ein Wort G.s über seinen zugesandten Aufsaz ("Auszug aus einer Abhandlung" über Elektromagnetismus; vgl. RA 9, Nr. 924) zu vernehmen; erwähnt: E. Weller. - Über das Hochwasser der Saale und die Erwartung eines Erdbebens.
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