Brief
Von Auguste Henriette Elisabeth Brede (6. September 1823)
B. habe seit langem den Wunsch, die Adelheid im Götz mit den neu hinzugefügten Scenen zu geben. Sie bitte, ihr das Manuskript für eine Benefizvorstellung zu ihrem Vortheil zu überlassen. Es bedürfe nur der freundlichen Zusage G.s, dann werde sie sich wegen einer Abschrift an den Darmstädter Regisseur (F. Grüner) wenden, der das Manuskript besitze. - B. erinnert daran, dass sie sich vor einigen Jahren in Karlsbad G. habe vorstellen dürfen (vgl. G.s Tagbuchnotiz vom 30. Juli 1818) und schildert, wieviel ihr die Darstellung der von G. geschaffenen Charaktere bedeute.
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