Brief
An Friedrich Siegmund Voigt (2. November 1814)
AN FRIEDRICH SIEGMUND VOIGT
Ew. Wohlgebornen
begrüße hiedurch von der Reise kommend aufs Schönste, und kann aufrichtig vermelden, daß Ihrer und Ihrer theuern Gattin, von meinen Landsleuten, in allen Lieben und Guten gedacht werden. Zugleich übersende 2 Gläser, in dem Einen Birn die sich aus Birn entwickelt, in dem andern, einen durch den Brand entstellten Mayskolben. Beyde wünsche dem Museum der Naturforschenden Gesellschaft einverleibt. In Hoffnung dieselben nächstens, entweder hier oder in Jena zu begrüßen, wünsche ich alles Gute.
ergebenstGoethe.
Weimar dn 2. Nvbr 1814.
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