Brief
Von Katharina Elisabeth Goethe (24. September 1795)
Sie übersendet den Judenkram. - Glückwunsch zum künftigen neuen Weltbürger (G.s Sohn Karl); nur ärgere es sie, daß sie ihr Enckelein nicht darf ins Anzeigblättgen setzen laßen, tröste sich aber damit, daß G. glücklicher als in einer fatalen Ehe sei. - Über Geschäfte mit dem Bankier P. H. von Bethmann-Metzler und dem Weinhändler J. H. Kappel. - In Frankfurt sei alles auf neue in großer Unruhe - die Kayserlichen retiren sich - die Frantzsosen werden bald wieder bey uns seyn. Aber sie habe sich über den gantzen Krieg noch kein grauhaar wachssen lassen. Beschreibung ihres vergnügten Tageslaufs. - Sie erwarte mit verlangen die Fortsetzung von "Wilhelm Meisters Lehrjahren".
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