Brief

Von Bettina Brentano (Arnim) (nach 8. Januar 1810)

B. reflektiert in melancholischer Stimmung über ihre Liebe zu G. und ihre Sehnsucht nach ihm. Außer dem Dichter seien alle anderen Menschen arme gebundne Sclavenkinder. Anspielung auf G.s "Wahlverwandtschaften", das Märchenmotiv der türkischen Bohne und den Niobe-Mythos. In ihrer Einsamkeit habe sie Trost in G.s "Natürlicher Tochter" gesucht. Bitte, ihre Briefe aufzubewahren und niemandem zu zeigen, da sie darin wahrhaft lebendig ihre ganze Liebe zu G. ausspreche. Betrachtung über das Glück, das sich nicht bändigen lasse. - Erzählung von ihren nächtlichen Klettertouren bei Savignys auf den Marburger Festungsturm im Winter 1805/1806 und der Besorgnis ihrer Schwester Meline darüber; erwähnt: deren Hochzeitsreise mit G. F. Guaita. - [...] aergere Dich nicht über den langen Brief. Frage, ob die Schachtel für G.s Frau angekommen sei.

Bezüge im Wissensnetz

Antworten darauf (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Sprache (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Deutsch

Wurde gesendet an (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde abgesendet aus (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wird angeführt von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Zeitspanne (1)

GZP-Knowledge-Graph

Kategorie (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Brief und Korrespondenz

Teil von (1)

GZP-Knowledge-Graph
Cookie-Einstellungen