Brief

Von Friedrich Bury (10. Mai 1788)

Überschwengliche Freude über G.s Schreiben von Florenz. In trauriger Stimmung habe B. den Abreisetag G.s gemeinsam mit F. Rehberg, K. P. Moritz und G.s Diener Karl in Frascati verbracht. Zusammen mit J. H. Meyer fertige er zu den Fresken von Annibale Carracci im Palast Farnese Kopien für G. an; ein Polyphem ohne Stirnauge sei schon gut geraten. - Zu Gemälden von J. G. Schütz. - Am 10. Mai seien W. Tischbeins persönliche Gegenstände und Arbeiten, außer dem Gemälde "Paris, Helena und Hektor", und auch Zeichnungen des Grafen J. J. von Frieß aus dem Haus gegangen. - Über ein Abschiedsmahl, das Reiffenstein für G. A. Camper gegeben habe und bei dem zur Sprache gekommen sei, daß G. bei einem künftigen Aufenthalt. Rom d. Zeichnungen von A. R. Mengs bei J. G. d'Azara sehen müsse. - Für Kayser werde B. die Saiten [...] auf das beste besorgen und das Zettelchen [...] überschiken. - Moritz lasse grüßen und entschuldige sich, daß er nicht nach Mailand geschrieben habe. Er werde sich bis zum kommenden Frühjahr in Rom aufhalten. - Anfrage, ob G. in Florenz Berczys Brief (vgl. RA 1, Nr. 263) erhalten habe.

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