Brief
Von Karoline von und zu Egloffstein (13.? Februar 1810)
Vorbereitung des Maskenzuges zum 16. Februar aus Anlaß des Geburtstages der Erbprinzessin Maria Pawlowna: Diesen Morgen bat ich Sie um ein Gedicht für unsere Italiener [...] (vgl. die 3. und 4. Strophe der Quadrille "Zum sechzehnten Februar. Weimar 1810", WA I 16, 232; vgl. WA I 53, 569f.). Sie meldet, daß die ganze Sache sich zerschlagen hat, da unser Heldendichter (A. von Goethe) fehlt, und kein anderer junger Herr nun eintretten will. Bedauern, nicht selber die erforderliche Körpergröße für diese Rolle zu brsitzen, und Klage, daß das schöne Gedicht so verlohren geht.
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