Brief

Von Friedrich Theodor Adam Heinrich von Müller (18. Juli 1823)

Freude über die glückliche Ankunft und das Wohlbefinden G.s in Marienbad. - Der Überbringer dieses Briefes, A. W. Rehberg, und seine Frau, geb. Brandes u. Blumenbachs Schwägerin (richtig: M. Rehberg, geb. Höpfner) seien einige Tage in Weimar zu Gast gewesen. Letztere wolle der Weimarer Bibliothek ein Bild von W. Herschel schenken (? nach einem Entwurf von F. Rehberg); erwähnt: A. und O. von Goethe sowie Großherzog Karl August. - Gräfin K. Egloffstein lasse sich aufs wärmste empfehlen. Sie habe in Nassau H. C. von Gagern und K. vom und zum Stein viel von G. erzählen müssen. - H. Meyer gehe es (nach seiner Erkrankung) immer besser. Er gedenke, bald nach Karlsbad zu reisen. F. W. Riemer sei wohl, frisch u. Sonnettenreich.

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