Brief
Von Karl Friedrich Zelter (16. September 1802)
Ausführliche Auskunft über die Entwicklung und Ausbildung des Zimmergesellen (? K. A. C.) Steffany, der mit Z.s Stiefsohn K. L. Flöricke im nächsten Frühjahr eine Reise über Dresden und Frankfurt am Main nach Paris plane. Abfälliges Urteil über die Berliner Bauakademie. Z. empfiehlt für Steffany die Vermittlung durch H. Gentz. - Freude auf G.s Vorspiel zur Eröffnung des Lauchstädter Theaters ("Was wir bringen"); erneute Bitte um Zusendung des "Hochzeitliedes". - Ob Z. im künftigen Winter nach Weimar kommen könne, sei noch ungewiß; fast sein ganzes Haus sei den Sommer über krank gewesen. - Dank für die Publikation seines Aufsatzes über die Aufführung von J. F. Reichardts Melodram "Des Herkules Tod" (nach Sophokles; im IB des "Journals des Luxus und der Moden", August 1802).
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