Brief

Von Maria Pawlowna Erbgroßherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach (16. August 1817)

S. freue sich über G.s Anteilnahme an ihren Kindern (Maria und Augusta, während deren Jenaer Aufenthalt) und begrüße, daß G. sich auch in Weimar ihrer annehmen wolle, denn sie fühle den Wert von G.s Einsicht und seines Umganges, und die Kinder in ihrer Art begreifen auch das Wohlthätige einer Überlegenheit die sich freundlich zu ihnen gesellt. - Zur Fortführung des in Jena erfolgreich begonnenen Unterrichts: Bitte um G.s Meinung zu den Voraussetzungen, die bei dem zu findenden guten Lehrer für die Kinder gegeben sein müßten. Um den durch K. D. von Münchow erteilten Unterricht in Geometrie, Mathematik und Astronomie fortzusetzen, habe S. an K. von Hopffgarten geschrieben und diese an G. verwiesen; dabei erwähnt: ein Weimarischer Professor, auf dessen Namen S. sich nicht besinne (K. Weichardt). - Anfrage, ob G. seine Absicht, nach Karlsbad zu reisen, aufgegeben habe. - Grüße von Erbgroßherzog Karl Friedrich und Bitte um Übermittlung von Grüßen an H. Meyer.

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