Brief

Von Friedrich Bury (21. März 1789)

Seit G.s Ermahnungen habe B. wenig vergnügte Stunden gehabt. - Das Gemälde des "Knaben" (? von G. Reni) sei vor 14 Tagen unter G.s Adresse nach Gotha abgegangen. Dank für das dafür erhaltene Geld. - L. von Göchhausen habe sich über einen Brief G.s gefreut und für B.s finanzielle Lage interessiert. Auf die Verpflichtung hin, für Herzogin Anna Amalia Zeichnungen anzufertigen, habe B. von F. H. von Einsiedel 100 Scudi erhalten. Seine Schulden bei A. Kauffmann wünsche B. über G. abzurechnen. - Die Kopie zu "Adam mit den Elophiems" nach Michelangelo sei beendet, den anderen Gott wolle er auch noch kopieren, um G.s Wunsch zu erfüllen. Es wäre B. lieb, wenn G. die Kopie der "Galatea" nach Raffael und die der poliphems brauchen könne. Das Bildnis des "Ulysses", mit doch auch Herder zufrieden sei, rücke voran. Seit kurzem teile B. mit Lips sein Logis, das auch bezahlt sei. - J. G. Schütz unterhalte wieder briefliche Verbindung zum Erbprinzen Heinrich von Nassau-Saarbrücken. - Seit acht Tagen weile W. Tischbein in Rom. - Aufstellung über den Kontenstand zwischen G. und B.

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