Brief
Von Katharina Elisabeth Goethe (8. März 1803)
Sie übermittelt den Vorschlag der Theaterdirektion in Frankfurt, Demoiselle Mayer, deren Kontrakt zwar noch ein Jahr laufe, in 3 Monnathe gehen zu lassen, wenn G. ein gleiches mit J. J. Graff tun wolle. Nochmalige Empfehlung für die Mayer, deren Stimme Weimar sicher sehr zuträglich seyn würde, weil das dortige Schauspiel Hauß nicht die größe die höhe und nicht den fürchterlichen Luftzug wie das hisige hat. Die Sängerinnen A. Lange und C. C. Bötticher seien seit längerem erkrankt. - E. F. F. Chladni habe G.s Liebes Briefgen überbracht, und sie hoffe, daß es ihm hier gut gehen soll in der Musikalischen Welt, denn es gebe Liebhaber, die es manchen Meistern gleich thun. - Grüße an Christiane und August.
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