Brief

Von Christian Gottlob Voigt (18. Februar 1802)

Der durch G. C. Steffany überbrachten Einladung könne V. nicht folgen, da er wegen J. C. Schmidts Unfall als einziger das Geheime Konsilium vertrete und der Herzog vor seiner Abreise nach Eisenach (vgl. RA 4, Nr. 74) noch viel erledigen wolle, zumal W. von Wolzogen noch im Lande sei. G. wolle der Herzog nicht nach Weimar zurückbeordern, ehe nicht die Jenaer Geschäfte erledigt seien. - Finanz- und Handwerkerprobleme im Zusammenhang mit dem Schloßbau: Die Berechnung mit dem Stukkateur J. Hoffmann und mit J. K. Wolff sei in vollem Gang. K. Franke sei heute erschienen und an J. W. Kronrath verwiesen worden. Da H. Gentz habe einräumen müssen, daß es unmöglich sei, alles binnen hier und Johannis 1803 fertig zu bringen, stelle Wolzogen zusammen, was alles vorerst wegbleiben könne. M. F. Rabe werde bleiben, aber seine künftige Frau einquartieren wollen. - Beiläufiges zur politischen Lage; V. erwähnt das neue Bonapartische Reich in Italien.

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