Brief

Von Nikolaus Meyer (25. April 1814)

Begleitbrief zu M.s "Gedichten" (Ruppert 1037) und der Dichtung "Bardale" (Ruppert 1035) sowie zu einem (?) weiteren Exemplar von M.s Übersetzung "Hennink der Hahn" (aus dem Altdeutschen des K. F. Renner); Bitte, deren baldige kritische Anzeige in der JALZ zu veranlassen (vgl. S. Schütze über M. "Gedichte" und "Bardale", in: JALZ 1815, Nr. 35). Übersendung weiterer Exemplare der "Gedichte" und der "Bardale" für die übrigen Subskribenten in Weimar, für die Herzogin Luise von Sachsen-Weimar und für Zar Alexander von Rußland; erwähnt: Herzog Karl August. - M. legt drei Zeichnungen von dem siebenjährigen Knaben (? Heinrich) des Senators J. Smidt bei; ausführlich über den auffallenden Kunstsinn und die schnelle Auffassungsgabe des Kindes; erwähnt: die Oliviersche Lehrmethode. - M.s Gesundheit sei soweit wieder hergestellt, daß er Anfang Mai nach Minden zurückzukehren gedenke. Da aber Minden (von den Franzosen) zu einer starken Festung gemacht wird, werde er sich wohl um einen neuen Wirkungskreis als Arzt bemühen. - Wiederholte Anfrage, ob G. die vor zwei Jahren gesendeten Autographen erhalten habe. M. lege die soeben erhaltene Handschrift J. H. Schroeters bei. - Empfehlungen an G.s Angehörige und an H. Meyer.

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