Brief
Von Kaspar Friedrich von Schuckmann (8. Dezember 1796)
S. schildert sein Verhältnis zu G. als das eines Menschen im Bewustsein des Mangels eigner Größe zu seinem Polarstern, der sich das Recht erworben habe, mit freiem Muth vor ihm zu treten. Die anliegenden pseudoxenien übersende er als den Ausflus seiner ersten Empfindung nach der Lektüre von Schillers "Musenalmanach" für 1797. Warum ward Reichart so sehr hart behandelt [...] Hat Klopstock kein Verdienst? [...] Wie werden jene jezt lärmen und schwärmen [...], wer zur Litteratur Welt gehört wird sich zu einer der Fahnen stellen müßen und Sie - gehen nach Italien [...] und laßen Ihr Vaterland und Ihre Anhänger verwaiset.
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